No pain - No gain?
18 Mai 2018

No pain - No gain?

Früher hiess es: „Ohne Fleiss, kein Preis“. Heute nutzt man in der Fitnessbranche rund um den Globus den Leitsatz: „No pain, no gain“. Ein Training bringt demnach nur etwas, wenn es auch richtig weh tut. Man soll also bis an seine Grenzen gehen und erst wenn die letzten Wiederholungen einer Übung so richtig schmerzen, ist eine Wirkung da.

Nun gut, von nichts kommt nichts… Das bezieht sich nicht nur aufs Training. Die Muskulatur braucht einen gewissen Reiz, um kräftiger zu werden, das steht ausser Diskussion. Sich beim Training immer komplett zu verausgaben und an oder gar über seine Schmerzgrenze zu gehen, sollte meiner Meinung nach aber Leistungssportlern vorbehalten bleiben.

Für Freizeitsportler gilt der Grundsatz „Immer schmerzfrei trainieren“. Es darf zwar durchaus fordernd sein, aber wenn es irgendwo zwickt oder klemmt, sollte man auf diese Signale achten und das Training anpassen. Wenn Sie nach Trainingsbeginn merken, dass Sie keinen guten Tag haben oder Sie von der Arbeit total geschafft sind, dann dürfen Sie ohne schlechtes Gewissen auch mal die Intensität reduzieren. Ein sanftes Training ist besser als gar kein Training.

Ich bin kürzlich auf den Ausdruck „No brain, no gain“ gestossen, welcher für den Hobbysportler besser passt. Trainieren Sie mit Verstand, hören Sie auf Ihren Körper und achten Sie auf eine ausreichende Regeneration! Bei Unklarheiten fragen Sie eine Fachperson statt Dr. Google…

Auch in der Fitnessbranche gilt leider: Nicht jeder, der ein Gehirn hat, benutzt es auch. Gerade wenn es um seinen Körper geht, sollte man aber. Denn wir haben bekanntlich nur diesen einen.

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Iwan Kälin

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