Gut im Strumpf dank starkem Rumpf
22 Okt 2018

Gut im Strumpf dank starkem Rumpf

Wer ein Haus bauen möchte, braucht vor allem Geld und zudem ein gutes Fundament, damit das Objekt am Ende stabil steht. Beim menschlichen Körper gilt Ähnliches. Denn wer fit sein und seine Bewegungen stabil ausführen möchte, braucht eine starke Körpermitte.

Der Rumpf ist anatomisch gesehen der zentrale Abschnitt des Körpers ohne Kopf, Hals und Gliedmassen. Einerseits dient er als schützende Umhüllung unserer inneren Organsysteme, andererseits bildet er die Basis für die Extremitätenbewegungen und die Haltung des Kopfes. Die Bauch- und Rückenmuskulatur stützt und spannt die Wirbelsäule, so dass wir überhaupt aufrecht gehen und sitzen können. 

Jede erdenkliche Bewegung, die wir ausführen, hat ihren Ursprung im Rumpf. Ohne Rumpfkraft würden wir z.B. seitlich umkippen, wenn wir die Einkaufstasche tragen. Überhaupt wäre Laufen nicht möglich, geschweige denn Wandern oder gar Skifahren. Bei Sportarten mit Rotationsbewegungen wie Tennis oder Golf, kommt der Rumpfstabilität eine noch grössere Bedeutung zu.

Wer seinem Körper, seiner Gesundheit und seiner Fitness also etwas Gutes tun will, sollte dem Training der Rumpfmuskulatur eine grosse Beachtung schenken. Dem modernen Lebensstil verdanken wir, dass wir zu viel sitzen, und sich so die Bauch- und Rückenmuskeln zurückbilden. Ganz nach dem Prinzip „Use it or lose it“. Die daraus entstehenden Folgen wie Rücken-, Nacken- und Schulterprobleme sind bekannt.

Mit einfachen Übungen wie dem Unterarm- oder Seitstütz lässt sich die Rumpfmuskulatur sehr gut trainieren. Wer also ein stabiles Fundament aufbauen möchte braucht kein Geld, nur ein wenig Eigeninitiative.

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Iwan Kälin

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